Steiermark Schlachtschweine
Schwaches EU-Angebot sollte Markt drehen
Absatz in Gastronomie und Einzelhandel gut
Der österreichische Schlachtschweinemarkt nimmt vermehrt positivere Signale wahr. Heimische Gastronomie und Einzelhandel laufen gut, die Herkunft spielt eine stärkere Rolle. Die Hitze dürfte das Angebot weiter sehr schwach ausfallen lassen. Das trifft insbesondere auf Südwesteuropa zu. Damit werden auch Exportmärkte entlastet, die bisher noch keinen Spielraum nach oben hergegeben haben. Die Zeichen stehen somit auf Preisbodenbildung und hoffentlich auch auf Erholungsphase, die auch dringend nötig ist
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 9. bis 15. Juli 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,72 | -0,07 |
| E | 1,65 | -0,04 |
| U | 1,50 | -0,02 |
| Ø S-P | 1,70 | -0,06 |
| Zuchten | 0,93 | +0,10 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 28 | Tendenz Vorwoche |
| EU | 153,03 | -2,67 |
| Österreich | 174,05 | -1,41 |
| Deutschland | 153,20 | -5,43 |
| Niederlande | 108,41 | -5,10 |
| Dänemark | 136,99 | -3,62 |
Quelle: EU-Kommission